Mein
Dieselmotorrad

Die Zulassung

 

 

 


 


 

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Im August 2006 kaufte ich mir ein Diesel-Motorrad.
Eine Enfield mit einem Hatzmotor.    

Die Firma Sommer in Eppstein vertreibt serienmäßige Dieselmotorräder.                                            Am 19.08.2006 in Wittinghausen abgeholt
                                  
Die Motorräder kommen aus Indien, ohne Motor nur mit Getriebe. In Eppstein wird ein Hatz-Motor eingebaut.
Dieser Motor hat 462 ccm 11 PS bei 3600U 1/min und einen Verbrauch von etwa 2.4 ltr Diesel/100 Km.  Eigentlich ist dieser Motor für  kleine Stromagregate oder Baumaschinen konstruiert.

 

 


der letzte Schliff, der Gepäckträger ,Einzelsitz und Wetterschutz wurden noch angebaut

Es gibt eine große Zahl von Dieselmotorräder, nur  sind das Einzelumbauten. Im Internet findet man ganz Abenteuerliche Maschinen.
Die weiteren Unterhaltskosten sind auch  günstig: An Steuern bezahle ich 34 € und die Haftpflichtversicherung liegt auch bei 20-30 € im Jahr, mit Vollkasko knapp 190 €.

so fuhr ich 2,5 Stunden später auf dem Wege von Würzburg in 3 Tagen nach Hause.

                            

das Bike wird umgebautZu Hause änderte ich den  Sattel.
In meiner Werkstatt baute ich die Halterungen für die Satteltaschen

       eine orginal Endfield im Bombay fotografiert

           nach dem Umbau

 

 eine orginal Endfield im Bombay fotografiert

Im Sommer 2004 war ich auf Dienstreise in Bombay, Indien dort fiel mir das Motorrad auf, allerdings mit Benzinmotor, müsste 350 ccm haben

 

 

 

Etwa 9000 km fuhr ich mit dem Diesel

Im April 2011 entschlossen wir uns einen Seitenwagen an die Enfield anbauen zu lassen.

Endlich kam am 25.06.2011 der Diesel mit dem Seitenwagen zurück nach Elmshorn


Erste Probefahrt..... im 4.Gang zieht der Motor nicht mehr.
Nach Diskussionen Im Enfield-Forum Anderes Ritzel mit 17 Zähne bestellt.
Tage später Ritzel gewechselt, war nicht ganz einfach, der ganze Primärtieb sammt Gehäuse musste abgebaut werden.
Die Antriebskette wechselte ich auch gleich mit.
Bei der nächsten Probefahrt stellte sich heraus, die Gabelfedern sind zu weich, bei Feder-Wirth neue bestellt und diese in einer Motorrad einbauen lassen.
Mitte August sind wir so zum Enfield-treffen nach Königshofen-lauderbach gefahren.


Von dort dann weiter nach Rothenburg ob der Tauber, wo wir eine Ferienwohnung für die kommende Woche gemietet hatten.
Am Montag abend, den 22.8 stellten wir einen ganz kleinen Riss im Tank fest.
Bei der nächsten Tankstelle suchten wir was zum Drunter stellen und besorgten uns 3 Reservekanister.
Mit einem halben liter Diesel fuhren wir wieder zum Campingplatz. Am 23.8 fuhren wir morgens zur Motorradwerkstatt "Flo". Hier bekam ich einen Ersatztank, meiner blieb zum Schweißen. Die Ventile wurden gleich noch mit eingestellt.
Am nächsten Tag fand ich am Hinterrad 2 gebrochene Speichen, die ich selber tauschen konnte. Einen Tag später konnte ich meinen geschweißten Tank wieder bekommen. Da ich zwei gebrochene Speichen fand wollte ich verstärkte Speichen am Hinterrad haben, somit bekam ich nun ein Ersatzrad. Zwei Tage später hatte der nette Monteur "Flo" auch dieses Rad fertig umgespeicht damit es wieder bei meiner Enfield eingebaut werden konnte.Am 20.8 17Uhr bei Schwester in Eitorf
Die Heimfahrt begann am 28.8 von Rothenburg nach Eitorf, wo eine Schwester von mir wohnt.Dann weiter über Oberhausen, einen Freund besuchen nach "EGE", wo wir ein Hotel nahmen. Der letzte Reisetag ging dann nach Hause. Dieser war auch der ungemütlichste. Einige Regenschauer mussten wir durchfahren. Das norddeutsche Wetter hatte uns wieder.
Im Frankenland war durchweg sonniges, warmes Wetter.
Gesammt fuhren wir 2536 Km. Der Brennstoffverbrauch lag im Schnitt bei 2,89 Liter/100Km
Die Höchstgeschwindigkeit auf gerader Strecke liegt bei 75 Km/h, bei Gegenwind oder Steigungen weniger. Bei einem Gesamtgewicht von etwa 500 kg und 11 Ps sind meine Erwartungen zum Gespannumbau bestätigt.
Die Reparaturen waren zwar nicht eingeplant, aber bis ein Slomotorrad ein richtiges Gespann wird, muss es durch die Zeit und Kilometer optimiert werden.
Für die Autobahnfahrten hatte ich vorher "62 Km/h" Klebeschilder angefertigt und hatten keine Problene. Geplant waren wenige Kilomter auf den Schnellstrassen, nur wo das Wetter Herbstlicher und regnerischer wurde, wähle ich mehr die Schnellstrassen.

 

 

 

 

                                             

 

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